Unsere Kirchen
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Die heutige Ismaninger Pfarrkirche St. Johann Baptist ist - nach dem gotischen, barocken und neuromanischen Bau- das vierte Gotteshaus, das nachweislich dem Hl. Johannes geweiht ist. 809: Ismaning wird erstmal urkundlich erwähnt, als Bischof Atto von Freising hier ein Rechtsgeschäft schlichtet. 1364: Der erste Ismaninger Pfarrer wird urkundlich erwähnt: Es ist Heinrich Conrad, Sohn eines Dachauer Kastners (Amtmann), der für die Ismaninger Johanniskirche einen Jahrtag stiftet und ihr den Oberhof übergibt. 1678-1685: Ismaning erhält eine barocke Kirche. (Turm wird übernommen) 1902: Die barocke Kirche wird abgerissen – (hier ähnelt die Gemeinde Ismaning leider der „Freien Hanse- und Abrißstadt Hamburg“) 1903/04: Unter dem Pfarrer Gottfried Ziegler wird eine neuromanische Kirche erbaut. Die Bevölkerung trägt einen großen Teil der finanziellen Lasten. Es entsteht ein fünfschiffiger Bau mit Querschiff, Holzkassettendecke und einer Apsis, die ein fast einmaliges Jugendstilfresko schmückte. 1969/74: Die Kirche wird unter Pfarrer Georg Zandl wegen „Baufälligkeit“ geschlossen. Abbruch und Neubau werden beschlossen. Die Gottesdienste finden inzwischen in einer „Zeltkirche“ auf dem Seidlanger statt. 1975: Weihe der neuen Kirche und des Pfarrzentrums durch Kardinal Julius Döpfner. |
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Johannes der Täufer, Patron der Pfarrkirche Aus dem 17. Jahrhundert. (schwäbisch?) Aufgabe Johannes des Täufers war es, Wegbereiter des Herrn zu sein und die Menschen zur Umkehr zu bewegen. Die hervorragende Schnitzfigur spiegelt in ihrer inneren Lebendigkeit, mit dem beseelten Ausdruck, den feingliedrigen Händen diese hohe Bedeutung wider. Gedenktag des Heiligen: 24. Juni Attribute: Fellgewand, Spruchband "Ecce Agnus Dei", Lamm, Kreuzstab |
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Unsere Filialkirche im Ortsteil Fischerhäuser ist dem Heiligen St. Koloman geweiht. Nach dem 2. Weltkrieg hat sich der Ismaninger Ortsteil »Fischerhäuser«, allgemein "Grüne Heide" genannt, stark vergrößert. Schließlich lebten hier, an der Gabelung der Straße nach Freising und Erding, über 50 katholische Familien, die beim sonntäglichen Kirchgang die 4 km nach St. Johann Baptist meist zu Fuß zurücklegen mußten. Um dem abzuhelfen, wurde im Jahre 1950 ein Kirchenbauverein gegründet, zu dem Zwecke, für die »Grüne Heide« ein eigenes Gotteshaus zu bauen. Im Mai 1952 war die Grundsteinlegung und bereits im Sepember die Einweihung, beides vollzogen durch Weihbischof Johannes Neuhäusler. |
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In St Koloman steht seit 1954 die Figur des Kirchenpatrons, der jahrhundertelang in der Kolomanskapelle, dann ab 1803 in der Pfarrkirche seinen Platz hatte. Die spätgotische Figur ist als Pilger gekleidet, mit gegürtetem Rock und Mantel, die Muschel am Pilgerhut, den Wanderstab in der Linken, das Gebetbuch in der Rechten. Der Gedenk- und Namenstag des heiligen Koloman ist der 13. Oktober. Koloman ist auch ein Schutzheiliger der zum Tod durch den Strang Verurteilten, der Reisenden und des Viehs. Er soll auch gegen Krankheiten, Kopf- und Fußleiden, Pest, Unwetter, Feuersgefahr, Ratten- und Mäuseplagen beistehen. |







