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Eucharistie

Jesus, der Herr,
nahm in der Nacht,
in der er ausgeliefert wurde, Brot,
sprach das Dankgebet,
brach das Brot
und sagte:
Das ist mein Leib für euch.
Tut dies zu meinem Gedächtnis!

Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch
und sprach:
Dieser Kelch ist der Neue Bund
in meinem Blut.
Tut dies, so oft ihr daraus trinkt,
zu meinem Gedächtnis!
(1 Kor 11,23-25)

Edith Stein (1891 - 1942) sagt über die Eucharistie:

„Die Eucharistie ist die tiefste Quelle der Lebensfreude und Lebenskraft.“

Aus den Briefen von Mutter Teresa (1910-1997) wissen wir, dass sie Jahre der Gottferne und der Verlassenheit durchgelitten und ertragen hat. Auf die Frage hin, woher sie und die Schwestern die Freude und die Kraft für ihr Tun schöpfen, antwortete sie stets: Aus der Heiligen Messe.

Nicht nur sie und ihre Schwestern, sondern viele Menschen haben erfahren, dass das Wort Jesu Geltung hat:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (vgl. Mt 11,28)

In einem Lied von Huub Oosterhuis heißt es:

„Herr, unser Herr, wie bist du zugegen und wie unsagbar nah bei uns. Allzeit bist du um uns in Sorge, in deiner Liebe birgst du uns.“ (Gotteslob Nr. 298,1)

Die Erstkommunion- Gemeinschaft mit Gott

Zur Erstkommunion werden alle katholischen Kinder, die die 3. Klasse der Grundschulen besuchen und im Pfarrgebiet wohnen, eingeladen.
Die Erstkommunionvorbereitung findet sowohl im schulischen Religionsunterricht als auch in Kleingruppen statt, die von Mitgliedern der Pfarrgemeinde, meist Mütter eines Kommunionkindes, geleitet werden.

Das Fest der Erstkommunion
Jesus Christus ist der Freund der Kinder.
Christliche Erziehung will helfen, diese Freundschaft anzunehmen und immer tiefer zu erfahren. Ein einzigartiges Zeichen dieser Freundschaft ist die Gemeinschaft mit Jesus in der hl. Kommunion.
Bei der Hinführung der Kinder zum ersten Empfang der hl. Kommunion wirken Familie, Pfarrgemeinde und Schule zusammen und ergänzen sich gegenseitig.
Was können sie als Eltern tun?
Ihr verhalten, ihre Art der Erziehung, Erlebnisse, die Sie ihrem Kind vermitteln, schaffen eine Atmosphäre, in der Christlicher Glaube entstehen und wachsen kann. Sie können daher ihrem Kind helfen, wenn Sie die Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion selbst bewusst und intensiv miterleben. Im Alltag gibt es viele Situationen, in denen Sie wichtige Grundhaltungen und Grunderfahrungen des Glaubens einüben können: z.B. danken für gemeinsam Erlebtes, einander zuhören, anderen Gutes tun, die häusliche Tischgemeinschaft pflegen und gastfreundlich sein. So wird auch der sonntägliche Gottesdienst zu einem Fest der Gastfreundschaft Gottes. Wir feiern dankbar die Gegenwart Gottes in Brot und Wein.
Was tut die Pfarrgemeinde?
In unserer Pfarrgemeinde werden die Kinder in kleinen Gruppen, die von Tischmüttern (leider hatten wir bisher noch keinen Vater) geleitet werden, auf die Kommunion vorbereitet. Hier erfahren die Kinder christliche Gemeinschaft durch Gespräche, gemeinsames Tun, Singen und Beten. Auch Spiel und Feier kommen nicht zu kurz. Pastoralreferent Josef Dimpfl bereitet die Eltern auf diesen Dienst vor und begleitet sie. Das Team zur Vorbereitung von Kindergottesdiensten bemüht sich regelmäßig einmal im Monat einen kindgemäß gestalteten Gottesdienst vorzubereiten. Hier können die Kinder erfahren, sie sind im Gottesdienst willkommen und ihr Glaube wird in der Gemeinde ernst genommen. Verschiedene Elternabende bringen unseren Glauben ins Gespräch.
Die Aufgabe des schulischen Religionsunterrichtes
Der Religionsunterricht vermittelt vor allem das nötige religiöse Wissen. Den Kindern werden die einzelnen Teile der hl. Messe erklärt. Sie lernen die tiefere Bedeutung der gottesdienstlichen Zeichen und Symbole kennen. Auch Gebete und Lieder werden eingeübt und die Bedeutung der Bibel erschlossen.
Wenn bei der Vorbereitung Pfarrgemeinde, Schule und Eltern an einem Strang ziehen, kann die Erstkommunion für die Kinder ein tiefes Erlebnis werden und daraus Freude an der regelmäßigen Mitfeier des Gottesdienstes und am Mitleben in der Pfarrgemeinde erwachsen.