Liebe Pfarrgemeinde, am Beginn des gemeinsamen Weges der beiden katholischen Pfarreien Ismaning und Unterföhring zum Pfarrverband sagen wir Ihnen seitens des neuen Seelsorgeteams ein herzliches „Grüß Gott“. Wie Sie bereits aus verschiedentlichen Ankündigungen erfahren haben, wird sich die künftige Konstellation aus teils wohl vertrauten, teils etwas bekannten und aus teils ganz neuen Gesichtern zusammensetzen: unsere beiden Pastoralreferenten, Herr Josef Dimpfl und Herr Heinrich Schmid, unser „Un“-Ruhestandsgeistlicher, P. Franz Unfried, unser neuer Kaplan, Herr Dr. Christoph Hentschel, sowie ich selbst als Ihr Pfarrer. Diese neue personelle Situation bringt unwillkürlich auch organisatorische Veränderungen mit sich, die uns als Pfarreien auf die gemeinsame Frage fokussieren, was an Eigenständigkeit unabdingbar und was an Kooperation sinnvoll ist. Ausgangspunkt und Ziel unseres gemeindlichen Lebens sind die über alle Pfarrgrenzen hinweg bestehende Basis unseres christlichen Glaubens, unsere gemeinsame Gottsuche, unser Streben nach einer immer innigeren Verbindung mit dem dreifaltigen Gott, der unser Leben trägt und auf Zukunft hin orientiert. An erster Stelle unserer beiden Pfarreien stehen deshalb Gebet und Gottesdienst. Die aufgrund der personellen Reduzierung am dringendsten zu klärende Frage war deshalb die der aufeinander abgestimmten Gottesdienstzeiten, die Sie den vorausgegangenen Ankündigungen bereits entnehmen konnten. Maßstab dafür waren die Beständigkeit und Verlässlichkeit in unseren Kirchen, ohne dass man sich auf ständig wechselnde Uhrzeiten einstellen muss, sowie wesentlich die Vorgabe, dass sich Pfarrer und Kaplan in Abwesenheitszeiten gegenseitig vertreten können, so dass zeitweise auch ein Geistlicher in der Lage ist, alle Gottesdienste allein zu übernehmen, etwa während der Ausbildungswochen unseres Kaplans, im Krankheitsfall, während Pilgerreisen oder in Urlaubszeiten etc. Was speziell die Hl. Messen an den Wochentagen betrifft, sollen ebenfalls feste verlässliche Termine bestehen, die insofern reduziert sind, als in beiden Gemeinden die Bestattungskultur eine hohe Wertschätzung erfährt und somit auch der gute Brauch des Einzelrequiems nach Möglichkeit erhalten werden kann. Die verschiedenen pastoralen Schwerpunkte haben wir im neuen Seelsorgeteam inhaltlich bereits aufgeteilt, so dass auch hier Klarheit über die Aufgabenverteilung und Zuständigkeit besteht. In unseren Pfarreien wird es vor allem aber auch auf Ihr ehrenamtliches Engagement ankommen, das ich bereits in beiden Gemeinden in seinem Reichtum und in Ihrer großherzigen Einsatzbereitschaft erfahren durfte. Erst das Zusammenwirken unserer verschiedenen Gaben und Talente in ihrer Fülle gewährleistet, bestmöglich als Gemeinschaft auf das oben genannte Ziel hin zu leben. Für die Mit- bzw. Eigenverantwortung, die Sie dabei übernehmen bzw. übernommen haben, gilt Ihnen bereits an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Am ersten Wochenende im September werden wir als das neue Seelsorgeteam alle Gottesdienste gemeinsam mit Ihnen feiern. Dabei sollen neben einer ersten persönlichen Begegnung vor allem der neue Zeitplan und die inhaltliche Aufgabenverteilung thematischer Schwerpunkt unserer Überlegungen sein. Herzliche Einladung an Sie alle! Folgen wir gemeinsam dem Weg, den Gott uns weist, auch wenn wir ihn noch nicht detailliert kennen, in dem tiefen Vertrauen, dass er stets mit uns geht!
Im Namen des ganzen Seelsorgeteams grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer
Dr. Markus Brunner
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