Firmung


Firmtermin 2012 im Pfarrverband

Am Samstag, den 21. Juli 2012 wird Abt Johannes Eckert von der Abtei St. Bonifaz im Pfarrverband das Sakrament der Firmung spenden.


Auszeit

Die „Auszeit“ ist ein Treff für alle FirmbewerberInnen und andere interessierte Jugendliche aus Ismaning zum Ausspannen. - Besinnung - Stille - Nachdenken - dann miteinander bei Getränken und Knabbereien ratschen.  Beginn um 19:00 Uhr
Freitag: 27. April / 25. Mai /15. Juni

Geschrieben am 09 Apr 2012 von Heinrich_Schmid
Taizegebete

Taizé - Gebet

Einmal im Monat (jeweils am 1. Mittwoch) findet um 18:30 Uhr ein Gottesdienst mit Gesängen aus Taizé statt.
Taizé ist ein kleiner Ort in Frankreich, wo das ganze Jahr über viele Jugendliche zum Nachdenken und beten, reden und feiern zusammenkommen.
Die nächsten Termine sind am 2.Mai, 6. Juni, 4. Juli 2012.
Ort: Kirche St. Joh. Baptist, Ismaning

Vielleicht kommst Du einmal, allein oder mit Deiner Firmgruppe?

 

Geschrieben am 09 Apr 2012 von Heinrich_Schmid

Den Glauben stärken

Die Firmung vollendet die Taufgnade. Sie ist das Sakrament, das den Heiligen Geist verleiht, um uns in der Gotteskindschaft tiefer zu verwurzeln, uns fester in Christus einzugliedern, unsere Verbindung mit der Kirche zu stärken, uns mehr an ihrer Sendung zu beteiligen und uns zu helfen, in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben.

Taufe und Firmung gehören eng zusammen. Bei der sakramentalen Aufnahme Erwachsener in die Kirche werden Taufe und Firmung in einer Feier gespendet.


Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Jungen Menschen soll für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist.
Die Botschaft der Firmung ist, dass die Gaben des Heiligen Geistes, den Heranwachsenden Orientierung schenken in der Sinnsuche, Selbstbewusstsein und Stärke bringen für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und zu einem ehrfürchtigen und vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führen. Diese Mitteilung des Heiligen Geistes wird in der Gemeinschaft der Kirche von Anfang an an die Gesten der Handauflegung und Salbung gebunden.

So könnte ein Pfarrer einer Gemeinde an eine junge Firmbewerberin, an einen jungen Firmbewerber schreiben:
"Du bist nun, wie eine Redensart sagt, aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Für Dich beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Du bist auf dem Weg, erwachsen zu werden. Früher haben Deine Eltern und Erzieher weitgehend Dein Leben bestimmt, jetzt wächst Dein Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit. Du denkst nun über vieles nach, was Du noch vor einigen Jahren fraglos angenommen hast. Du fragst jetzt, ist alles wahr und echt, was ich in der Schule höre, was mir die Eltern sagen und was meine Mitschülerinnen und Mitschüler meinen. Von dieser prüfenden Einstellung nimmst Du auch Deinen Glauben nicht aus. Das ist gut so; denn Du sollst fähig werden, Deinen eigenen Standpunkt zu finden.
Dein Glaube an Christus hat seine eigene Geschichte. Angefangen hat diese Geschichte, als Deine Eltern Dich zur Taufe brachten. Später haben sie Dich die ersten Gebete gelehrt. Du hast mit ihrem Einverständnis den Religionsunterricht der Schule besucht. Dein Glaubenswissen ist größer geworden. Dein Erstkommuniontag wird Dir noch in guter Erinnerung sein. Aber wie gesagt, angefangen hat alles mit der Taufe. Begreiflicherweise konnten Deine Eltern Dich nicht fragen, ob Du die Taufe empfangen willst. Dafür warst Du noch zu klein. Du hast die Taufe empfangen wie viele andere guten Gaben, wie Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf.
Jetzt hast Du Dich zur Firmung angemeldet. Damit beginnt für Dich ein Vorbereitungskurs, der Dir hilft, zu verstehen, was das Sakrament der Firmung für Dich bedeutet. Mehr als in der Schule hast Du in der Firmgruppe Gelegenheit, Deine eigenen Fragen einzubringen und das Programm der Gruppe mitzugestalten. Die Leiterinnen und Leiter der Firmgruppen haben die gute Absicht, Dir ihr Glaubenswissen und ihre Glaubenserfahrungen mitzuteilen. Das wird für Dich wertvoll sein; denn Ziel dieser Vorbereitung ist, dass Du selber ein freies Ja zu Deiner Taufe sagen kannst: Ich bemühe mich, Christus, den Sohn Gottes als den Herrn meines Lebens anzunehmen. Diesen Entschluss kann Dir niemand abnehmen, weder Deine Eltern noch sonst jemand. Deine Freundschaft mit Christus soll Dich bewegen, diesen Entschluss zu treffen. Das sollte der Hauptgrund sein, bei der Firmung "mitzumachen".
Firmung ist aber noch mehr als ein nachgeholtes, freiwilliges Ja zur Taufe. Wie Jesus für die Seinen um die Gabe des Heiligen Geistes gebetet hat, so betet die Kirche für Dich; der Bischof salbt Deine Stirn, auf dass Gott Dich mit Heiligem Geist erfülle.
Wenn Du dankbar und mit großem Vertrauen dieses Geschenk annimmst und in Deinem Leben offen bleibst für das Wirken des Heiligen Geistes, dann kannst Du erfahren, dass er Dir Beistand und Helfer bleibt. Er gibt Dir Mut, Dich vor anderen zu Christus zu bekennen. Er gibt Dir Schwung, Dich in Deiner Pfarrgemeinde aktiv für die gute Sache Christi einzusetzen. Er hilft Dir, Deine Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Er steht Dir bei in wichtigen Entscheidungen Deines Lebens. Er hilft Dir, ein eigenständiger Mensch zu sein.Er hilft Dir in der Auseinandersetzung mit dem Bösen. Zum Schluss noch ein Wort über das Patenamt. Suche Dir eine Patin oder einen Paten, die sich ehrlich um ein christliches Leben bemühen. Ich wünsche Dir einen gesegneten Firmungstag und ein Leben mit Gottes Heiligem Geist."
(entnommen dem Heft "Firmung" herausgegeben vom Seelsorgereferat der Diözese München)


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